TuneUp: Wundermittel oder Placebo Reloaded

Vor gut drei Jahren wurde an dieser Stelle ein Artikel veröffentlicht, in dem TuneUp in der Version 2006 auf seine Eignung als „Tuningtool“ in Punkto Verbesserung der Stabilität und Performance getestet wurde. Das Fazit damals lautete, dass dieses Produkt dafür mit Sicherheit nicht geeignet ist.

In den vergangen Jahren kann sich ja einiges getan haben, es ist also an der Zeit, die aktuelle Version erneut zu testen. Eventuell hält der Hersteller inzwischen ja die Versprechungen ein, die er auf seiner Webseite macht: „Spürbare Beschleunigung in kürzester Zeit“, „Steigert die Systemleistung durch integrierte Defragmentierung“ , „Selbst intensiv beanspruchte PCs arbeiten leistungstärker, zuverlässiger und störungsfreier“.

Das Testsystem ist diesmal ein zwei Jahre alter Dell Optiplex GX 740, 2 GB RAM, Athlon 64 X2 Dual Core 4600+, 160 GB SATA Festplatte und Ati Radeon X1300 Grafikkarte. Angeschlossen ist ein 19“ Widescreen TFT Monitor, der Rechner befindet sich in einer Workgroup aus drei Rechnern, verbunden per Gigabit Ethernet; die TCP/IP Adresse ist fest zugewiesen.

Die Installation von XP Pro SP2 und Office XP erfolgte am 27.05.07, seitdem wurden alle Patche sowie das Sp3 zeitnah nach der Veröffentlichung installiert. Der Rechner diente bislang als Arbeitsplatz-PC und zum Test von Software. Aktuell installiert sind noch AVG Free als Virenscanner, Office XP Pro, 7Zip, Adobe Reader 8.13 sowie der FlashPlayer. Ausserdem noch Java 6.11 und die .Net Framework s 2, 3 und 3.5 Sp1. Deinstalliert wurden aktuell unter anderen Nero 7 Express, OpenOffice, Lotus Notes 6, Wireshark und noch etwa 15 weitere Anwendungen ; die Registry dürfte also noch reichlich „überflüssige“ Einträge enthalten. Ein Blick in HKLM\SOFTWARE\ zeigt mindestens 40 Einträge, die von längst deinstallierter Software bei der Deinstallation übrig gelassen wurden, beispielsweise von Mozilla Firefox, Nero, Oracle Client oder Logitech.

Auf dem Rechner wurde während der gesamten Laufzeit keinerlei Tuningmassnahmen oder gar Registrycleaning angewendet, eine Defragmentierung wurde zweimal in den letzten drei Jahren durchgeführt. Im Autostart finden sich allerdings aktuell nur noch der Virenscanner und die dafür nötigen Dienste sowie Java Update. Der Rechner läuft ansonsten völlig problemlos, weder ist der Start von Anwendungen langsamer noch gibt es Abstürze, Hänger oder Auffälligkeiten bei Installation/Deinstallation. Auch das Eventlog weist keine gravierenden Fehler aus.
In diesem Zustand benötigt das System 25 Sekunden vom Einschalten bis zur vollständigen Arbeitsbereitschaft und 26 Sekunden zum kompletten Shutdown.

Nach gängiger Lesart müsste ein solches System durch die tägliche Nutzung, die vielen Installation/Deinstallationen eigentlich völlig vermüllt sein und sich deutlich träger als ein frisch installiertes Windows auf gleicher Hardware verhalten. Ein Vergleich mit einem frisch installierten System auf gleicher Hardware liefert allerdings keinen Beleg für diese immer wieder aufgestellte Behauptung, weder starten Anwendungen langsamer noch unterscheiden sich die Boot-/Shutdown- Zeiten signifikant. Wie dem auch sei, TuneUp verspricht, solch ein „intensiv beanspruchtes System“ unter anderem durch Registrycleaning wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Installation der Trial der Version 2009 verläuft problemlos, nach dem ersten Start weist eine hübsche Oberfläche als erstes darauf hin, dass der Systemzustand kritisch sei und 5 Probleme bestehen.
Außerdem wird man aufgefordert, einen Fragebogen zur Nutzung des PCs auszufüllen, um Optimierungsempfehlungen zu bekommen.

Welche "kritischen" Probleme hat das Programm gefunden?

1.Der Schutz vor Syn-Flood Attacken ist deaktiviert
Das ist korrekt und die Standardeinstellung von Windows eine Änderung macht allerdings nur auf als exponierte Server genutzten Systemen wirklich Sinn.

2.Der Mediaplayer überträgt eine eindeutige Player ID
Ok, kann man, sollte man ändern, wenn man den Mediaplayer nutzt.

3.Die administrativen Freigaben sind aktiviert
Ja. Und? Administrative Freigaben wären dann ein Problem, wenn folgende Voraussetzungen alle gemeinsam zusammentreffen würden:

- die integrierte Firewall (oder ein Drittanbieter-Ersatz dafür) ist deaktiviert oder falsch konfiguriert
- Netbios ist durch Fehlkonfiguration auf dem externen Interface angebunden
- Der Adminaccount oder ein rechtemäßig äquivalenter Account hat kein Passwort

Wer solch ein Windows betreibt, hat allerdings ganz andere Sicherheitsprobleme als die administrativen Freigaben, die unter anderem deswegen so heissen, weil sie nur jemand mit Administratorberechtigungen nutzen kann. Eine pauschale Deaktivierung dieser Freigaben ist im Netzwerk oft unsinnig, weil der Admin sich dadurch vieler Möglichkeiten zur Fernwartung beraubt, aber auch auf Einzelplatz PCs kann das durchaus zu Problemen führen, worauf im letzten Absatz von MSKB 314984 hingewiesen wird: "Einige Windows-Dienste erfordern das Vorhandensein dieser Freigaben. Auch bestimmte Fremdanbieterprogramme können einige der administrativen Freigaben benötigen. Das kann z. B. bei einigen Sicherungsprogrammen der Fall sein."

4.Der Windows Nachrichtendienst ist aktiviert
Korrekt, wurde auf diesem System manuell aktiviert, der XP Standard ist ja seit SP2, dass dieser Dienst deaktiviert ist. Bei einem Rechner, der durch eine vorgelagerte Firewall geschützt ist, sollte jedoch auch ein aktivierter Nachrichtendienst kein Problem darstellen.

5.Das Systemlaufwerk wurde noch nie auf Fehler geprüft.
Warum ist das ein Problem? Inwieweit beeinträchtigt das den Systemzustand? Als Hinweis würde ich das ja verstehen, aber warum ein Problem?

Während diese "Probleme" noch angezeigt werden, hat TuneUp, ohne explizit dazu aufgefordert worden zu sein, per 1Klick-Wartung 1608 angebliche Probleme durch 6020 geänderte Einstellungen in der Registry beseitigt. Die nächste, manuell gestartete 1Klick-Wartung schürt die Panik noch einmal so richtig: 175 Probleme bei Systemkomponenten gefunden, 1006 Probleme bei Programmen. Nach erneutem Durchlauf sind laut Protokoll 2104 Einstellungen geändert worden.

Nachdem der Fragebogen ausgefüllt wurde, bringt Tuneup 14 Empfehlungen zur Verbesserung der Leistung. Darunter finden sich Anpassungen der MTU und des RWIN Wertes für schnelleres Surfen im Internet, die Deaktivierung einiger grafischer Effekte in XP und die Verringerung der Wartezeiten zum Beenden von Diensten und Programmen.

Im Rahmen des Tests wurde all diesen Vorschlägen zugestimmt und mit den Messungen begonnen. Der Rechner wurde zehnmal hintereinander neu gestartet/heruntergefahren und die Zeiten jeweils gemessen. Die Messungen wurden an 5 Tagen wiederholt. Die Ergebnisse überraschen.

Die Bootzeit hat sich von vorher durchschnittlich 25 Sekunden auf 55 Sekunden mehr als verdoppelt. Die Ursache dafür bleibt allerdings im Dunkeln. Selbst nach mehreren Tagen verkürzt sich das nicht, Prefetching scheidet damit als Grund für die vorher besseren Werte aus.

Programme starten genau so schnell wie vorher, auch Dokumente öffnen sich nicht schneller oder langsamer.

Die Zeit beim Herunterfahren bis zur Abschaltung verringerte sich anfänglich tatsächlich deutlich von 26 auf 10 Sekunden. Das ist allerdings ausschließlich der Verringerung der Wartezeit zum Beenden von Diensten und Programmen geschuldet, setzt man diese Werte bei einem anderen System manuell, sind die Zeiten gleich. Das Beseitigen der "Probleme" in den Systemkomponenten und Programmen in der Registry hat darauf null Einfluss.
Die Änderung der Werte sollte gut überlegt werden, auch wenn TuneUp suggeriert, dass das problemlos getan werden könnte. Outlook beispielsweise reagiert dann gerne öfter mit beschädigten Datendateien, auch bei anderen Anwendungen droht unter Umständen Datenverlust.

Kurios: Nach einigen Tagen ohne sonstige Veränderungen am System außer 1Klick-Wartung und Reboots verlängerte sich die Zeit, bis das System komplett herunterfahren ist, auf konstant zwei Minuten. TuneUp findet daran nichts Auffälliges und schlägt demzufolge auch keine Lösungen zur Abhilfe vor. Die Ursache bleibt im Dunkeln, ob TuneUp der Grund ist, kann derzeit nicht abschließend festgestellt werden.

Noch mehr Merkwürdigkeiten produziert die 1Klick-Wartung. Nach einem vollständigen Durchlauf, bei dem angeblich alle gefundenen "Probleme" beseitigt wurden und einem anschliessenden Reboot findet die 1 Klick Wartung plötzlich wieder 25 Probleme in der Registry und 551 in der Kategorie "Programme". Nach einem weiteren Reboot ohne jede Änderung sind es wieder 13 Probleme bei den Systemkomponenten, aber immerhin keine mehr bei den Programmen. Nach insgesamt vier Durchläufen werden keinen Fehler mehr angezeigt. Zwischenzeitlich war der Rechner 4 Tage lang ausgeschaltet, bei der ersten 1Klick Wartung werden plötzlich wieder 2 Probleme in den Systemkomponenten gefunden. Geheimnisvolles Windows, es verändert sich selbst dann von ganz alleine, wenn der Rechner komplett ausgeschaltet ist. Seitdem herrscht allerdings Ruhe, die 1Klick-Wartung läuft seitdem ohne weitere Meldungen durch.

Da TuneUp ja lahmenden Rechnern grundsätzlich auf die Sprünge helfen soll, wurde es testweise auf einem Rechner installiert, bei dem die Bootzeit über 5 Minuten betrug. Die Ursache dafür lag in einer nicht sauberen Deinstallation einer älteren Version der Daemon-Tools. Gefunden hat TuneUp jedoch nichts, geschweige denn, dass dieses Problem beseitigen konnte.

Was bietet TuneUp ansonsten noch im Bereich Performance Tuning an integrierten Werkzeugen?

- TuneUp Drive Defrag, welches nicht mehr bietet als das XP eigene Tool

- Memory Optimizer ist das übliche Schlangenöl

- RegistryDefrag verkleinerte zwar die Registry um 9 MB, mess- oder gar spürbare Effekte hatte das aber, wie erwartet, nicht

- SpeedOptimizer ist schön anzuschauen, aber nach der Analyse und Umsetzung der Rmpfehlungen ist der Rechner trotzdem nicht schneller

- der Autostart Manager kann für diejenigen praktisch sein, denen msconfig zu "kompliziert" ist, die zusätzlichen Erläuterungen ersparen unter Umständen die eigenständige Benutzung einer Suchmaschine.

- Tuneup DiskDoctor ist nichts anderes als ein chkdsk.exe mit einer hübschen grafischen Verpackung.

Lohnt sich angesichts dessen der Kauf von TuneUp mit der Zielsetzung, einem angejahrten System wieder Beine zu machen? Ja, wenn man 39.95 EURO zuviel hat. Allen anderen sei empfohlen, sich das Geld zu sparen, selber den Autostart aufzuräumen, die Datenträgerbereinigung und eine Defragmentierung zu starten und nicht genutzte Programme auch mal zu deinstallieren.

TuneUp System Control mag bei der Ersteinrichtung eines Rechners recht komfortabel helfen, bestimmte Grundeinstellungen festzulegen, danach wird man diesen Menüpunkt wohl nie wieder aufrufen. Der Repair Wizard bietet einiges Sinnvolles, allerdings erfüllt das kostenlos erhältliche TweakUI unter XP in den meisten Fällen dieselbe Funktion und auch hier darf bezweifelt werden, dass die Funktionalität regelmäßig benötigt wird.

Was bleibt also unter dem Strich? Ein hübsch gestaltetes Programm, das diverse Betriebssystemfunktionen und eher selten benötigte Einstellungsmöglichkeiten an einer Stelle zusammenfasst, das nutzlose "Optimierungen" durchführt und Dinge verspricht, die es offensichtlich nicht halten kann. Ist TuneUp ein Tool, welches die Wartung und Pflege eines Rechners erleichtern kann? Nach diesem Test muss die antwort wohl Nein lauten

Tune Up Utilitie

Also was auf so manchen Seiten oder in Blogs geschrieben wird ich ja ganz schöner Mist.

Nutze TuneUp Utilities schon Jahrelang.
Noch NIE ein Problem damit gehabt.

Lesen und Verstehen sind zweierlei

Und mit einem von den beiden hast du offensichtlich ein Problem

the bright side of the moon

danke erstmal für diesen bericht, fisch.
für mich zeugt er inhaltlich von jemandem, der einiges in seinem computer-leben getestet hat.

nach dieser lektüre (und einigen anderen berichten auf fisch.de), bin ich ein gutes stück näher
dran am gefühl meinen zu wissen, wie das system win so tickt.

ich bin der meinung, dass es auch wirklich gute und bequeme funktionen in tuneup gibt.
leider werden nicht nur wunder (die es so garnicht gibt) versprochen, sondern der user auch auf ganz
brisante vorgänge los gelassen.

wären da nur die anderen, bequemen, bunten, nicht so wichtigen optionen, und würde das tool...sagen wir..
nichts kosten, wäre das schon ok so.

dark side: alles wird gut! du musst nicht wissen, was hier gleich geschieht, und ob es sinnvoll oder schädlich ist, einfach *ok* drücken und wohl fühlen.

bright side: viele nützliche funktionen (wenn auch kaum oder garnicht besser als die gebotenen ms-tools) für den normal-user zugänglich.

btw, ich hab grad heute die 2010 version mal an einem alten "müll"-pc getestet. bisschen übersichtlicher und mit undo funktion bei einigen optionen.
hab ich auch gleich benötigt, da leider an einer stelle der intuitive eindruck entstand, OK zu wählen wäre angebracht.

TuneUp Utilities

Kann mich dem nur anschliessen.
Seit ich Tuneup von meinem Rechner entfernt habe, läuft dieser wieder viel schneller und das ohne Probleme!

windows beschleunigen

hi hab mit interesse euren thread gelesen, rein theoretisch musste der rechner doch schnell werden wenn die registry weniger daten enthält? kann das jemand mal technisch erklären was genau beim booten passiert, ich habe mal gehört, dass wenn man z.b. viele daten auf dem desktop liegen hat, beeinträchtigt es auch die bootzeit, dann würde doch ein programm was meine system säubert dazu führen, das mein rechner schneller läuft, oder nich? für mich als laie wäre das plausibel, ein frisch aufgesetztes system bootet doch schneller, die erfahrung habe ich schon gemacht, auch wenn ich es nicht mit der stoppuhr gemessen habe. was sind denn eure tipps um meinen windows rechner schneller zu machen? bin jetzt nicht der profi in sachen computer, aber probiere gerne mal rum. hab mir grade einen neuen intel i5 von medion mit windows vista gekauf. freu mich auf eure antwort. liebe grüße matze

TuneDown200X

Was soll ich sagen, ich bin einer der user, die seit urzeiten versuchen das system zu "beschleunigen".
ich lasse meine finger mittlerweile komplett von solchen programmen, ich kann gar nicht zählen wie oft ich das system zerschossen habe (rückblickend 15 jahre).
ich würde mich jetzt nicht als registry-unerfahren bezeichnen aber das was die programme "geleistet" haben ist einfach mangelhaft bis ungenügend.
Ich kann dem test nur zustimmen.
die werbung, die mit solchen utilities gemacht wird, ist auf jeden fall sehr wirksam und ich denke user glauben den senf, der einem so aufs brot geschmiert wird.

was habe ich zeit mit solch einem unfug verbracht - reboot... messen... reboot... usw....

auf der anderen seite habe ich eine person in der familie die auf solche utilities steht und ich regelmäßig versuchen darf den schaden zu begrenzen.
eben jene person kauft sich buchhaltungssoftware für schmales geld oder ein "stammbaum"-proggie (15 €) und wundert sich, warum keine daten in der software enthalten sind, sondern man sie selber eingeben "kann".
jene person meinte auch vorhin "ich hab halt ein gutes gefühl" bei solcher software wie TU2009. wenn ich nicht der wäre der dann immer den rechner retten muss, würde ich glatt sagen: wer meint es sei toll und besser dadurch schlafen kann, soll es halt installieren aber um gottes willen keine optimierung durchführen lassen.

Danke für den Test, jetzt schlafe ICH mal besser ^^

THX!

hallo erstmal!

bin (leider viel zu spät) hier auf die seite gestoßen und finde es echt erleichternd und bestätigend, etwas zu lesen, was ich seit langen auch schon in erfahrung gebracht habe!
ich bin KEIN computer-auskenner (auslegung überlass ich jetzt euch), sondern einfach jemand, der gern selbst probiert, testet und kuckt obs was bringt... demzufolge hab ich auch mehr als genug computerabstürze hinter mir und momentan bin ich auch mehr oder weniger der meinung, das solche "1-klick-und-alles-ist-besser-tools", egal ob sie jetzt 10, 20 oder wie hier sogar fast 40 euro kosten, die reinste abzocke sind!
ccleaner, regcleaner 4.3 by jouni vuorio, OOdefrag (aus bequemlichkeit und weil ichs vom alten rechner übernommen hab, ansonsten defraggler) alle halben jahre mal, boardeigene msconfig und regedit... das ist alles was ich an "wartungstools" nutze (+ extern virenscanner-aber nur zur überprüfung von externen speichern oder downloads, also nicht echtzeitüberwachung- und comodo firewall). zusammen mit ein bißchen überlegten installieren, nicht übermäßig panik-updaten schaff ichs jetzt das mein laptop mittlerweile 4 jahre ohne auch nur das geringste problem läuft. bootzeiten um die 30 sekunden, herunterfahren dito...

...ich bin weiteres der meinung, das man JEDEM menschen die paar grundregeln ohne weiteres erläutern kann (auch ohne zig computerabstürze wie bei mir... das wär dann doch etwas aufwendig ;-) und sich wo wahrscheinlich 60-70 prozent aller "hilfe-fragen" wie zb in winboard, schenken könnte... hoffentlich hilfts wenigstens der wirtschaft...

kurz: auch wenn ich hier vielleicht ein bißchen fehl am platz bin, möcht ich mich einfach für den artikel und die mühe die dahinter steckt bedanken!!!

lg, pfusti

Etwas OT ;-)

"Outlook beispielsweise reagiert dann gerne öfter mit beschädigten Datendateien (...)"

Unter Umständen ist das unabhängig von der Wartezeit, bis Windows Programme und Dienste beendet; nämlich dann, wenn der Task "OUTLOOK.EXE" überhaupt nicht mehr geschlossen wird.

Mehr dazu in folgendem Artikel:
http://www.outlookfaq.net/index.php?action=artikel&cat=6&id=192&artlang=de

nach RegDefr mit TU2009 geht nichts mehr... Hilfe

Mein Grundproblem war ein fehlerhaftes Abbild von Outlook.exe (windows xp/Outlook2003). Gestern habe ich TuneUp2009 eine Registry Defragmentierung machen lassen. Jetzt startet Windows XP nicht mehr, auch nicht im abgesicherten Modus (mit und ohne Eingabemodus) und schon gar nicht mit letzter bekannter Konfiguration.... Hilfe, was soll ich tun? (Bin wahrscheinl. eh auf falscher Seite - aber derartig unbedarft) Habe Angst mir jetzt alles endgültig zu ruinieren. Service-Packs 2 und 3 waren drauf..... Wer hilft mir? Danke, Toeni

Hast ein paar Funktionen außer Acht gelassen :)

Ich stimme dir größtenteils zu, aber du hast ein paar Funktionen außer Acht gelassen. Ich finde die Funktion Speicherplatz gewinnen sehr praktisch, da ich vorher nicht genau wusste, welche dateien ich löschen durfte und welche nicht. Jetzt erledigt Tune Up das. Außerdem ist der Registry Editor praktisch, da hier ein Backup möglich ist. Dazu ist auch der Shredder und System Information nützlich.
Alles in allem hast du ja Recht, aber für "Durschnitts-computer-nutzer" ist das alles schon praktisch, da sie die chkdsk.exe und die dfrg.msc nicht kennen oder erst gar nicht suchen. Da ist es gut, dass die Ein-Klick-Wartung das übernimmt, oder die Datenträgerbereinigung grafisch und leicht auffindbar ist.

Meiner Meinung nach, ist es für Anfänger und Durschnitts-nutzer ein praktisches Tool und ich benutze öfters mal die Testversion, um z.B. auch die System Control-Funktion und den Styler zu nutzen. Ich gestalte mein Windows gern um :)
MfG Nibel

Speicherplatz gewinnen kann

Speicherplatz gewinnen kann aber auch Dateien löschen, die ich noch haben will... ist mir zumindest so passiert nach nem Test.
Hast du schonmal den Windowseigenen Reg-Editor benutzt? Mit dem kann man ganz überraschenderweise auch sehr einfach ein Backup machen.
Shredder? Wofür brauchst du den? Ausser du willst deine Festplatte verticken? Ausserdem gibts gibts dazu tolle alternativen.
System Information - gibts auch tolle super freeware Alternativen.
Und mag schon sein, dass Durchschnittsnutzer die Tools nicht suchen aber - 40 Euro für eine Graphische Oberfläche von Tools hinzublättern die ich ehh schon hab?
Ich meine du kaufst dir auch keinen Sportwagen nur weil er schön aussieht und du würdest dafür auch kein Geld bezahlen wenn es die Einzelteile gratis gäbe.

Re: Speicherplatz gewinnen kann

Also mir ist es noch nicht passiert, dass er solche Daten gelöscht hat...
Ja hab ich, sogar öfters... Ok aber ich wuste nicht, dass es dort eine Backup-Funktion gibt. Danke :)
Ich will ja nichts sagen, aber ich hab schon einige Dateien von denen meine Eltern und andere nichts mitbekommen sollen... ;)
Wie gesagt, ich benutze die Testversion :P
Ja das stimmt, meiner Meinung nach wären 10€ in Ordnung... Aber wer sich nicht informiert ist selber Schuld...
Wenn ich keine Ahnung davon hab schon... Der Mechaniker ist manchmal teurer als das Auto ;)

Speicherplatz? Dann lieber mehr RAM!

kann mich da nur anschließen, 40€ ist echt schon ne Hausnummer, kann mein System auch günstiger optimieren. Hab mir mal die Testversion gezogen, einige Funktionen sind optisch ganz nett gemacht, zumindest hab ich ein paar Funktionen entdeckt die ich vorher bei Windows noch nicht kannte. Was die Geschwindigkeit anbelangt gönn ich meinem Rechner lieber etwas mehr RAM, macht weniger Probleme und mein Rechner läuft bei allen Anwendungen schneller. Wer sich auskennt braucht doch solch Anwendungen nicht wirklich um sein Windows wieder fit zu machen. Für die Dau´s die Ihren Rechner optimieren wollen, ist das Ding vielleicht ne Option, ich für meinen Teil halte mein System lieber selber sauber! Guckt euch lieber mal die Page von Rohrbeck an, da könnt ihr noch was lernen… Habs letzte Woche ausprobiert und mein Rechner läuft ne ganze Ecke schneller. gruss holger

Gratis Einzellteile Sportwagen

Gutes Beispiel :-) Also ich hätte dann doch lieber ein Sportwagen statt Einzelteile :-)
Aber die Programmoberfläche finde ich wirklich äußerst ansprechend und die Bedienung easy.

p.s. Verbesser mal im Report das Wort "Rmpfehlungen" - nicht böse gemeint, ist mir nur gerade beim lesen aufgefallen.